• Sie sind besser qualifiziert als Ihr Arbeitskollege und verdienen trotzdem weniger.
  • Sie arbeiten im Stundenlohn und sind krank. Man zieht Ihnen die fehlenden Stunden vom Salär ab.
  • Sie haben an Ihrer Arbeitsstelle mehr Verantwortung übernommen, erhalten aber immer noch den gleichen Lohn.
  • Sie erhalten einen Lohnabzug, weil Ihre Leistung angeblich schlecht ist.

 

Gesetz

Der Lohn ist grundsätzlich Verhandlungssache zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber. Sie haben also aufgrund des Arbeitsrechts keinen Anspruch auf einen Minimallohn. Für gewisse Branchen bestehen Gesamtarbeitsverträge, in denen Mindestlöhne festgelegt sind. Eine Liste der Branchen mit Gesamtarbeitsverträgen finden Sie beim SECO.

Hingegen haben Sie Anspruch auf den gleichen Lohn für die gleiche oder gleichwertige Arbeit wie Ihre männlichen Kollegen. Das gilt auch für weitere Lohnbestandteile wie Bonus, Gratifikation, etc..

Unsere Juristin gibt Ihnen eine erste Einschätzung, ob es sich um eine Lohndiskriminierung handeln könnte. Sie informiert Sie über die Möglichkeiten eines weiteren Vorgehens.

Auch wenn Sie im Stundenlohn angestellt sind, haben Sie bei regelmässiger Beschäftigung das Recht auf eine Lohnfortzahlung, wenn Sie krank sind.